Lewis hyde trickster makes this world pdf

Questa figura liminale e ambigua ha spesso nei miti un ruolo altrettanto importante di lewis hyde trickster makes this world pdf delle classiche divinità o personaggi, aventi invece una funzione precisa e determinata. Egli presiede anche ai confini attraverso cui i gruppi articolano la loro vita sociale.

Distinguiamo costantemente giusto e sbagliato, sacro e profano, pulito e sporco, maschio e femmina, giovane e vecchio, vivente e morto, e ogni volta l’impostore varcherà la linea e confonderà le distinzioni. Egli incorpora dunque l’ambiguità e l’ambivalenza, la doppiezza e la duplicità, la contraddizione e il paradosso». L’imbroglione, spesso un ladro o un folle, è colui che mette in moto cambiamenti imprevedibili nelle storie. Echi di questa figura si ritrovano negli eroi aristofaneschi i quali appunto condividono con essa il potere di concreare, di plasmare la realtà creandone una nuova secondo la loro volontà. Questa particolare retorica dell’eroe imbroglione costituisce una delle costanti anche dei suoi rappresentanti medievali e moderni.

Questa pagina è stata modificata per l’ultima volta il 10 gen 2018 alle 01:11. Tat mit fundamentalen gesellschaftlichen Auswirkungen vollbringt, etwa indem er den Menschen den Ackerbau erklärt oder das Feuer bringt. Die typischen Trickster sind an ihrem zwiespältigen Charakter zu erkennen. Je nach Ursprungsmythologie werden sie als Tiergestalt, Halbgötter oder Geister beschrieben. Gestalten der europäischen Literatur als auch außereuropäische ethnologische Phänomene beschreibt. Figuren haben sich weltweit in etlichen Formen ausgeprägt. Von wenigen Mythen können wir so zuversichtlich behaupten, daß sie zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschheit gehören, und nur wenige andere Mythen haben ihren ursprünglichen Inhalt derart unverändert bewahrt.

Griechen, den Chinesen, den Japanern und in der semitischen Welt. Viele von den Schelmen-Zügen wiederholen sich in der Gestalt des mittelalterlichen Gauklers und leben weiter bis auf den heutigen Tag im Hanswurst des Kasperle-Theaters und im Clown. Obwohl immer wieder mit anderen Mythen kombiniert und öfters auf drastische Weise neu aufgebaut und neu dargestellt, scheint die Grundhandlung sich doch stets durchgesetzt zu haben. Natur, dem Menschen einerseits überlegen vermöge seiner übermenschlichen Eigenschaften, andererseits unterlegen vermöge seiner Unvernunft und Unbewußtheit. Auch dem Tiere ist er nicht gewachsen, wegen seiner bemerkenswerten Instinktlosigkeit und Ungeschicktheit.

Natur, welche den Umweltbedingungen schlechter angepaßt ist als ein Tier, dafür aber die Anwartschaft auf eine viel höhere Bewußtseinsentwicklung, das heißt eine beträchtliche Lernbegierigkeit besitzt, welche auch durch den Mythos gebührend hervorgehoben wird. Funktion des Tricksters in Märchen hervor. Mensch sich am Ende selber betrogen sieht. Der schiere Reichtum an Tricksterphänomenen kann einen leicht dazu verführen, dass der Trickster undefinierbar sei. Zu definieren heisst Grenzen zu ziehen, und Trickster scheinen erstaunlich resistent zu sein gegen Eingrenzungen. Ich bin der Geist der stets verneint! Drum besser wär’s daß nichts entstünde.

Er verkörpert das Prinzip der Vereinigung von Gegensätzen. Er ist weder gut noch böse, er ist listenreich und zugleich ein Tölpel. In jeder Facette seines Wirkens wird er zu einem Repräsentanten der Vieldeutigkeit des Lebens. Spannung kann der Trickster schwer ertragen. An die Ziele seiner Gier gelangt er meist durch Gewalt, List oder Betrug. Zur Psychologie der Tricksterfigur schreibt C. Wie Paul Radin darstellt, fängt der Zivilisationsprozeß schon innerhalb des Tricksterzyklus selber an, womit die Überwindung des ursprünglichen Zustandes deutlich angezeigt ist.

Die Kennzeichen der tiefsten Unbewußtheit wenigstens fallen von ihm ab: statt brutal, grausam, dumm und sinnlos zu handeln, fängt der Trickster gegen den Schluß des Zyklus an, Nützliches und Sinnreiches zu tun. Damit verrät sich schon innerhalb des Mythos die Entwertung der früheren Unbewußtheit. Man fragt sich allerdings, was nunmehr mit den üblen Eigenschaften des Tricksters geschieht. Der naive Betrachter nimmt wohl an, daß, wenn die dunkeln Aspekte verschwinden, sie auch wirklich nicht mehr da sind. Das ist aber erfahrungsgemäß nicht der Fall.

Was wirklich geschieht, ist, daß das Bewußtsein sich von der Faszination des Übels befreien kann und nicht mehr genötigt ist, es zwanghaft mitzuleben, aber das Dunkle und Böse ist nicht in Rauch aufgegangen, sondern hat sich infolge Energieverlust ins Unbewußte zurückgezogen, wo es unbewußt verweilt, solange im Bewußtsein alles wohlsteht. Diese Bezeichnung führten amerikanische Anthropologen und Kultursoziologen zur Benennung eines Mythologems ein, das weltweit in zahlreichen Kulturräumen zu finden ist, vor allem jedoch konkret bei den Eingeborenenstämmen Nordamerikas eingehend studiert und analysiert wurde. Der Begriff erwies sich im Laufe des 20. Jahrhunderts als widerstandsfähiger und flexibler als andere und wurde zu einem echten weltliterarischen Begriff für Überlieferung aller Zeiten und Regionen.

Traditionen in Form von epischen Zyklen. Vorzeit durch die jeweilige Außenwelt in den Alltag hinein. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Name so viel wie Schelm, Schalk, Tölpel, Betrüger, und schon daran sieht man, dass der Trickster keineswegs als ein einheitlich zu definierendes Phänomen zu betrachten ist. Doch was genau macht nun das Wesen eines Tricksters aus? Laut Walter Hirschberg kann der Trickster eine Art Gegenspieler der höchsten Wesen sein. Er handelt in ihrem Auftrag und wird dann meist für die Existenz des Übels und der Unvollkommenheit in der Welt verantwortlich gemacht.

Erinnerungen einer archaischen Vergangenheit, wo es noch keine klaren Unterscheidungen zwischen Göttlichem und Nicht-Göttlichem gab. Er betrachtet den Trickster als psychologisches Problem, als einen Versuch des Menschen, seine inneren und äußeren Probleme zu lösen. Doch was haben sie alle gemeinsam? Das liegt daran, dass der Trickster keine Grenzen kennt. Sie existieren nur, damit er diese überschreiten, neu konstruieren und schlussendlich zerstören kann.

They are amoral and behave as incoherently as they please. Almost by definition, they adopt different personae as situations call for them. Wie aber sieht ein Trickster aus und wo kommt er her? Oft findet man ihn in Tiergestalt, meist verbunden mit der Fähigkeit seine Gestalt zu wechseln und auch menschliche Gestalt anzunehmen. Auch kann er tierische oder menschliche Begleiter oder Geschwister haben. Seine Herkunft liegt meist im Dunkeln: Er kennt seine Eltern nicht, oft wird er von einem alten Mann oder einer alten Frau aufgezogen.

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